Regionale Wirtschaftsförderung vielfältig und attraktiv

Nach dem Grundsatz fördern und fordern -
zukunftsorientierte Unternehmen erhalten finanzielle Unterstützung

Unternehmerinnen und Unternehmer, die Neues wagen und sich kontinuierlich weiterentwickeln, sind für den Werra-Meißner-Kreis unverzichtbar. Sie stellen Arbeitsplätze zur Verfügung und bieten eine breite Palette an Dienstleistungen und Waren an. Die Qualität dieser Versorgung hat wesentlichen Einfluss auf die Attraktivität einer Region, für die regionale Bevölkerung, aber auch für ihre Gäste. „Diese Unternehmen, die neue Wege beschreiten wollen und somit einen positiven Beitrag zur Entwicklung unserer Region beitragen, können vielfältige Förderangebote nutzen“, so Landrat Reuß. „Ein Beleg dafür“, so der Landrat, „ist die heutige Überreichung der Fördermittelbescheide an drei Unternehmen, die im Rahmen eines Wettbewerbes des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgewählt wurden.“

Die Jungunternehmerinnen Ivana Krenzer und Kirsten Hartmann führen seit einigen Jahren das Gasthaus Kirschtraum in Sontra. Die positive Entwicklung und die steigende Nachfrage im Beherbergungssegment, hat die beiden in ihrer mutigen Entscheidung bestärkt, die Gaststätte und die Bettenkapazitäten auszubauen. Bürgermeister Eckhardt begrüßt das Vorhaben und freut sich über das zukünftige Angebot in Sontra. „Derzeit können wir mit den vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten die Nachfrage nicht decken“, so die Begründung von Eckhardt.

Mit der Übernahme der etablierten Gaststätte „Dorfkrug“ in Oberhone wird sich Ingo Thomas, der Koch aus Leidenschaft ist, den Traum vom eigenen Lokal verwirklichen. Der Gründer will durch einige zukunftsweisende Investitionen das bisherige von den Gästen sehr geschätzte Angebot behutsam weiterentwickeln.

Auch der Installateur- und Heizungsbaumeister Johannes Schroth, möchte mit der nächsten Entwicklungsstufe seines noch jungen Unternehmens sein Angebot ausbauen und weitere Ar-beitsplätze schaffen. Er wird in Wehretal-Reichensachsen eine neue Betriebsstätte errichten.

Landrat Reuß freut sich über so viel unternehmerischen Elan. „Diese Beispiele“, so der Landrat weiter, „sollen anderen Mut machen, neue Wege zu beschreiten. Wir haben im Kreis eine sehr gut funktionierende Infrastruktur an Unterstützern. Zentrale Anlaufstelle ist die kreisweit agie-rende Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH (WFG). Aber auch der Ver-ein für Regionalentwicklung, der im Werra-Meißner-Kreis für die Leaderförderung verantwortlich ist, kooperiert sehr eng mit der WFG. Egal ob Handwerk, Handel, Dienstleistung oder Industrie, entscheidend für eine Förderung ist in der Regel die Besonderheit des Vorhabens und nicht die Branche. Somit kann ich die Unternehmen aber auch die Gründer nur ermuntern, die Angebote der WFG zu nutzen, um mögliche Förderquellen zu erkunden“.


Extra Förderinfos
Gründer oder Unternehmen, die einen überregionalen Absatz haben und deren überwiegende Leistungserstellung in der Betriebsstätte im Werra-Meißner-Kreis erfolgt, können bis zu 30 % Zuschüsse auf Sachinvestitionen erhalten.

Gründer oder Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte), die eine regionale Angebots-lücke schließen und mindestens einen zusätzlichen Arbeitsplatz schaffen, können 35 % Zu-schuss (max. 45.000 €) auf Sachinvestitionen erhalten.

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH,
Tel. 05651 7449-0, www.wfg-werra-meissner.de

oder (bei Kleinstunternehmen)
Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner e. V.,
Tel. 05651 70511, www.vfr-werra-meissner.de