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WEGE: Vorträge im Februar und März

Wer kennt die Energiesparmöglichkeiten an seinem Haus? Wer hat einen Überblick über die richtigen Maßnahmen und ihr Sparpotenzial? Wer kennt die Kosten und Wirtschaftlichkeit für diese Energiesparmaßnahmen? Wer benötigt einen Energieausweis nach Energieeinsparverordnung (EnEV) und für wen ist das Beratungsinstrument „Energiepass Hessen“ die richtige Wahl?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen von zwei Vortragsveranstaltungen beantwortet, die von der Werratal Energie- und Umweltgesellschaft mbH (WEGE) in Kooperation mit der „Hessischen Energiespar-Aktion“ an folgenden Terminen angeboten werden:


Dienstag, 28.02.12: Thema "Energetische Altbausanierung"
Herr Dipl.-Ing. Hans-Werner Ernst (freier Energieberater) wird zum Thema „Energiefresser Haus“ referieren. Herr Dipl.-Ing. Frank Siebold (Architekt und Bafa-gelisteter Energieberater) wird "Praxisbeispiele zur energetischen Sanierung bei Wohngebäuden" vorstellen und Familie Groth als Hauseigentümer eines von Herrn Siebold sanierten Gebäudes in Hessisch Lichtenau wird über ihre Erfahrungen vor, während und nach dem Umbau ihres Hauses berichten.

Ort: Reichensächser Hof, Platz der Normandie 1, 37287 Wehretal
Zeit: 18.00 bis 20.00 Uhr

Dienstag, 20.03.12: Thema "Worin unterscheiden sich Energiepass und Energieausweis?" 
Vortrag: Herrn Dipl.-Ing. Hans-Werner Ernst, freier Energieberater

Hintergrund:
In Hessen gibt es 1,3 Millionen Wohngebäude, auf die 40 % des hessischen Energieverbrauchs entfallen. Rund 1 Mio. davon sind Ein-, Zweifamilien- und Reihenhäuser. „Jedes Haus kann sich nach einer Schwachstellenanalyse und sinnvoll durchgeführter Energiesparmaßnahmen zu einem Energiesparhaus entwickeln. Alle beschriebenen Haustypen können problemlos mit Energiespartechniken auf einen modernen Standard gebracht werden, wenn die Schwachstellen dieser Häu-ser behoben werden“ macht Eicke-Hennig, Leiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“ Mut. 
Hinweise hierfür sind:

- ein kräftiger Heizenergieverbrauch mit hohen Heizkosten,
- unbehagliches Raumklima, zum Beispiel Fußkälte und/oder Zugluft,
- und sommerliche Überhitzungen.

„Durch Energiesparmaßnahmen wird die Behaglichkeit verbessert und der Verbrauch für Heizenergie und Warmwasserbereitung sinkt auf den „Hessen-Standard“ von 10 Litern Heizöl oder Gas pro m2 Wohnfläche und Jahr. Dies ist immer mit Investitionen verbunden, die aber durch die Heizkosteneinsparung wieder zurück fließen. Wer dagegen nichts unternimmt, zahlt die vollen und steigenden Heizkosten – auch im Alter“, so der Energieexperte weiter. 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Ener-gie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Weitere Vorträge sind in Vorbereitung. Diese werden frühzeitig über die Presse und auf den Webseiten der WEGE www.wege-werra-meissner.de angekündigt.

Interessierte können sich schon jetzt bei der WEGE unter der Telefonnummer 05651 7449-70 für die beiden genannten Vorträge anmelden.